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Montag, 30. August 2010

Test Lenovo Thinkpad W701 Notebook
Von netbookakku, 03:23

It`s all about power. Die Thinkpad W701 Serie ist die größte und leistungsstärkste Klasse im Stall von Lenovo. Die Workstation lässt sich mit leistungsstarken professionellen Grafikchips und Quad-Core CPUs bestücken. Im Test: eine der günstigen Varianten mit Core i7-720QM CPU und Quadro FX 2800M Grafik.Seit April dieses Jahres bietet Lenovo mit der W701 Serie ein Refresh der bekannten W700 Serie an, die wir bereits ausführlich getestet haben. Während sich am Gehäuse des Notebooks kaum etwas geändert hat, vollzog man im Inneren des Gerätes allerdings einen Generationensprung. Nach den Core 2 Duo Prozessoren kommt hier nun Intels aktuelle Core-i-Technologie zum Einsatz, im speziellen Quad-Core Chips der Intel Clarksfield Palette.

Damit treffen altbekannte Qualitäten der Plattform auf neue potente Hardware. Bei den verfügbaren Prozessoren ist etwa eine Ausstattung bis hin zur Intel i7-920XM CPU möglich, eine der leistungsstärksten aktuell verfügbaren CPUs. Auch bei der Grafik lässt sich Lenovo nicht lumpen und bietet hier mit der Nvi

Damit lässt sich das Arbeitstier für eine ganze Bandbreite an Spezialanwendungen konfigurieren. Eine entsprechende Bandbreite zeigt dabei auch der Paketpreis: Start ist bei knapp über 2000 Euro, der Höchstpreis der in Deutschland angebotenen Modelle liegt allerdings bei teils deutlich mehr als 5000 Euro. Privatanwender werden damit wohl eher einen verschwindend kleinen Anteil bei den Verkäufen einnehmen.

Ausstattung

Beinahe hätten wir eine Änderung hinsichtlich der angebotenen Ports übersehen: An der linken Seitenkante wurden die zwei angebotenen USB Ports mit der Position der Firewire Schnittstelle vertauscht. Damit findet man nun alle performanten Schnittstellen, inklusive USB 3.0 und eSATA, im hinteren Bereich der linken Seite und alle USB 2.0 Anschlüsse weit vorne an der rechten Gehäuseseite.

Beinahe hätten wir eine Änderung hinsichtlich der angebotenen Ports übersehen: An der linken Seitenkante wurden die zwei angebotenen USB Ports mit der Position der Firewire Schnittstelle vertauscht. Damit findet man nun alle performanten Schnittstellen, inklusive USB 3.0 und eSATA, im hinteren Bereich der linken Seite und alle USB 2.0 Anschlüsse weit vorne an der rechten Gehäuseseite.

eSATA ist als powered eSATA in Kombination mit USB 2.0 ausgeführt und kann so auch die Stromversorgung bei externen Festplatten mit powered eSATA Anschluss übernehmen. Die maximale Übertragungsrate haben wir mit 96,1 MB/s ermittelt und stellt einen für eSATA guten Wert dar. USB 3.0 hingegen liegt mit 88,1 MB/s etwas hinter den Möglichkeiten zurück, am HP 8540w haben wir beispielsweise über 100 MB/s gemessen. Firewire 400 in der für Windows-Rechner bekannten 4-poligen Variante kann keine Stromversorgung übernehmen, ist aber mit 35,9 MB/s etwa 8 MB/s schneller unterwegs als USB 2.0. Reine USB 2.0 Schnittstellen bietet das Lenovo 3 Stück an der rechten vorderen Gehäuseseite, wobei eine davon wiederum als powered USB 2.0 auch das Laden externer Geräte im ausgeschalteten Zustand übernehmen kann.

Noch mehr Schnittstellen oder sonstige Erweiterungen könnte man über den vorhandenen ExpressCard/34 Slot nachrüsten, daneben liegt eine selten vorzufindende Aufnahme für Compact Flash Karten. Laut Lenovo gibt es auch Varianten mit ExpressCard/54 Slots, SmartCard- und PC Card- Schächten in verschiedenen Kombinationen. Der frontseitig angebrachte Cardreader mochte unsere OCZ SD Card nicht, mit einer SanDisk Extreme III SD-HC erreichten wir dann doch noch 19 MB/s. Weitere Erweiterungsmöglichkeiten bietet der zweite Festplattenschacht, die Ultrabay mit optischem Laufwerk bestückt und der Dockinganschluss an der Unterseite.

Kommunikationstechnisch hat man neben Gigabit-LAN, Bluetooth und W-LAN 802.11n auch die Möglichkeit ein analoges V.92 Modem zu nutzen. Ein UMTS-Modul ist in unserem Testgerät nicht vorhanden und wird derzeit auch nicht angeboten

Als Dockingstation käme das Lenovo Thinkpad W700 Mini Dock 2.0 (57Y4345, ca. 190,-Euro) oder ein USB Portreplikator mit digitalem Monitorausgang (45K1611, ca. 130,- Euro) in Frage. Ansonsten findet man beim gut sortierten Händler und auf der weniger gut sortierten Herstellerseite viel zusätzliches Zubehör wie Mäuse, Tastaturen, Taschen, Festplatten und Akkus, die man vor dem Kauf aber besser mit  Angeboten von Drittanbietern vergleicht.

Softwaretechnisch bietet die Workstation keine ungewöhnlichen Zugaben. Die bekannten Lenovo-Helferlein (Systemtools) erledigen je nach Aufgabe und Anwender-Geschmack Ihre Aufgaben respektabel und werden daher seltener deinstalliert als vielleicht bei manchem Konkurrenzmodell. Als Betriebssystem kommt Windows 7 Professional 64 bit zum Einsatz und deckt damit Anforderungen der Zielgruppen gut ab.

Eingabegeräte

Tastatur

Die Tastatur des W701 kann aufgrund der Gehäusegröße aus dem Vollen schöpfen und liefert eine großzügig dimensionierte Eingabe inklusive separatem Ziffernblock. Platz für die ein oder andere Sondertaste, die sonst oft als FN-Kombination integriert sind, hat man genauso gefunden wie für ausreichend dimensionierte Pfeiltasten. Thinkpad-Einsteiger werden jedoch beim Lenovo-Layout einige Eingewöhnungsarbeit leisten müssen, da sich nicht alle Tasten dort befinden, wo man es vielleicht sonst gewohnt ist. „Esc“ ist weit oben, fast schon außerhalb positioniert, „Strg“ und „FN“ sind wie üblich vertauscht, „Entf“, „Bild auf“ usw. zu Blöcken oberhalb der F-Tasten zusammengefasst. Auch hat man schon mal den Eindruck von der Fülle der Tasten erschlagen zu werden, wenn man eine bestimmte seltener genutzte Funktion sucht. Die Beschriftung ist nicht ganz so kontraststark ausgeführt wie bei der Konkurrenz, dafür kann man bei schlechteren Umgebungslichtsituationen aber auch auf die Thinklight Tastaturbeleuchtung zurückgreifen.

Etwas enttäuschend ist die nicht wirklich fest aufliegende Tastatur, die sich am linken Rand und im Bereich der Return-Taste merklich eindrücken lässt. Ein leichtes Nachfedern während dem schreiben, ist vor allem im linken Tastenfeld festzustellen. Der mittellange Hub mit gutem Druckpunkt macht ansonsten einen guten Eindruck und auch das Anschlagsgeräusch liegt im Rahmen vieler Konkurrenzmodelle. Etwas lauter, fast schon klapprig hören sich jedoch die größeren Tasten wie „Space“, „Return“, „Shift rechts“ und „Backspace“ an. Das ist nicht das, was wir sonst von Thinkpad-Tastaturen gewohnt sind und macht hier einen etwas enttäuschenden Eindruck, zumal es sich beim Testmodell immerhin um die Königsklasse der Thinkpads mit einem Preis von mindestens 2200,- Euro handelt.

Touchpad/ Trackpoint

Das Touchpad ist von den Ausmaßen her etwas klein geraten und erfordert, gerade auch aufgrund der hohen Bildschirmauflösung, öfter mal ein neues Ansetzen auf dem Weg zum Ziel. Die  Bedienbarkeit ist aber ansonsten gut gelungen. Mit guten Gleiteigenschaften, guter Haptik und Eingabeannahme taugt das Touchpad deshalb auch für längere Zeit als Mausersatz. Die dazugehörenden Tasten sind leichtgängig und leise bedienbar und nehmen Befehle ebenfalls sehr gut an.

Den guten Ruf, den die Trackpoints innehaben, kann das vorliegende Modell voll bestätigen. Die sehr präzise Zeigersteuerung, mit leicht bedienbaren Tasten, stellt nach einiger Eingewöhnung eine sehr gute Alternative zum sonst üblichen Touchpad dar.

Display

Wie wir testen - Display

Während das Thinkpad W700 noch mit einem „konventionellen“ Display ausgestattet war, kommt in unserem Testmodell ein Bildschirm mit RGB-LEDs zum Einsatz. Das matte 17“ FHD Panel hat eine standesgemäß hohe Auflösung von 1920x1200 Bildpunkten (WUXGA) und bietet damit eine Punktdichte von 133 dpi. Noch feiner stellen nur die aktuellen Workstations im 15,6“ Format mit einer Auflösung von 1920x1080 Bildpunkten (141 dpi) Bildinhalte dar. Das Verhältnis aus Displaygröße, Desktopfläche und Darstellungsgröße ist für viele Anwender professioneller Software optimal und verschafft den notwendigen Überblick. Wem Symbole, Icons und Werkzeuge doch etwas klein sind, kann diese in den meisten Fällen über die Systemsteuerung gut anpassen. Die werkseitige Voreinstellung ist standardmäßig mit 125% konfiguriert.

Ebenfalls gut den jeweiligen Anforderungen anpassen lässt sich die Helligkeit des Displays. Diese kann man in 15 Stufen von 25 cd/m² bis hin zu 268 cd/m² einstellen. Genau 100 cd/m² erreicht man bei unserem Testmodell in der Stufe 11 und in Stufe 12 liefert die Hintergrundbeleuchtung die für viele Innenräume ausreichenden 115 cd/m². Bei maximaler Helligkeit haben wir an neun Messpunkten Werte von 220 cd/m² bis zum bereits erwähnten Maximalwert von 268 cd/m² ermittelt. Das ergibt eine Ausleuchtung von 82%, was angesichts der Displaygröße ein respektabler Wert ist und vor allem im Vergleich zum Vorgänger Thinkpad W700 (63%) deutlich besser ausfällt. Helligkeitsunterschiede sind somit nur bei genauem Betrachten einfarbiger Hintergründe ersichtlich und dürften in vielen Fällen nicht stören.

Obwohl die große Thinkpad Workstation eher weniger für den mobilen Einsatz gedacht ist, ermöglicht das auch im Akkubetrieb unvermindert helle Display eine sehr gute Nutzung im Freien. Dazu tragen sowohl die entspiegelte Oberfläche als auch der gute Kontrastwert ihren Anteil zu bei.

Letzteren haben wir mit 687:1 aus einem gemessenen Schwarzwert von 0,39 cd/m² und der maximalen Helligkeit ermittelt. Das ansprechende Kontrastverhältnis sorgt in erster Linie für ein schönes Schwarz, ohne in das sonst oft übliche Grau abzudriften. Beim Weiß sieht das jedoch anders aus, da wir je nach Blickwinkel mal einen ins Rötliche und mal ins Grünliche kippenden Farbton sehen. Besonders stark tritt dieser Umstand auf, wenn man das Display unkalibriert oder ohne passendes Farbprofil nutzt.

Die Farbenpracht des RGB-LED Displays ist nämlich umwerfend. Selbst der große Adobe RGB Farbraum, der zwar im grün-gelben Bereich nicht ganz abgedeckt werden kann, wird in den anderen Teilen weit übertroffen. Nach einem kurzen "WOW-Effekt" verlangen diese Hammer-Töne allerdings nach einer Regulierung und das am Besten mit einem Colorimeter, um das Display zu kalibrieren. Hierbei kann man bestimmte Farbräume (z.B. sRGB, NTSC oder Adobe RGB) oder eigene Anforderungen vorgeben. Dadurch wird man zwar einen Teil des Farbraums einbüßen, erhält dann aber auch eine vernünftige Abstimmung ohne Übertreibung.

Die Blickwinkel des Panels sind rundum gut und erlauben das Einsehen auch aus extremeren Positionen. Wie üblich ist der vertikale Bereich schwächer aufgestellt als der horizontale, kann sich aber, was die Erkennbarkeit der Bildinhalte angeht gut behaupten. Das gilt jedoch nicht für die Farbstabilität. Hier müssen wir bei geringer Abweichung der Sitzposition im vertikalen Bereich bei Einblickwinkeln von oben einen grün-gelben und aus unteren Winkeln einen rötlichen Farbstich feststellen. Ein farbverbindliches Arbeiten ist so selbst mit kalibriertem Display kaum vorstellbar. Für viele andere Aufgaben ist das jedoch weniger gewichtig und nur ein kleiner Schönheitsfehler des ansonsten sehr guten Panels.

Ebenfalls erhältlich ist eine Variante des W701 mit WXGA+ Display (1440x900 Bildpunkte) ist aber ohne die sonstigen Eigenschaften zu kennen alleine schon aufgrund der geringen Auflösung und der sehr unattraktiven Preisgestaltung (mit dem Testgerät sonst vergleichbare Konfiguration liegt bei derzeit knapp 3000,- Euro) wenig empfehlenswert.

Leistung

Das Lenovo Thinkpad W701 verfügt in der uns vorliegenden Variante über eine der ersten überhaupt erhältlichen Core i7-CPUs, den Vier-Kern-Prozessor Core i7-720QM. Dieser hat einen Basistakt von 1,6 GHz und kann bei Single-Thread-Anwendungen mit TurboBoost auf bis zu 2,8 GHz hochtakten. Weitere Features sind der 1 MB große L2 Cache, der 6 MB große L3 Cache, Hyperthreading (jedem reellen Kern wird ein weiterer virtueller Kern zugewiesen und ermöglicht so die gleichzeitige Abarbeitung von 8 Threads) und ein Frontsidebus der mit  2500 Mhz arbeitet. Die CPU ist bereits im 45-nm-Verfahren gefertigt, gehört aber mit einer TDP von 45 Watt zu den etwas stromhungrigeren Notebookprozessoren.

Die CPU Benchmarks liegen im üblichen Bereich und berechnen wPrime1024 in 502s, superPi 32m in 902s und beim Cinebench Rendering Single erden 3552 Punkte und beim Multi-Core 9328 Punkte erreicht. Itunes konvertiert in 29,2-facher Geschwindigkeit MP3 Files ins AAC Format. Bei dieser Single-Core-Aufgabe ist insbesondere eine hohe Taktfrequenz gefragt, welche die Core i7-720QM gegenüber einer i7-620M CPU (2-Kerne) mit 38-facher Geschwindigkeit deutlich abfallen lässt.

Die Basis für das System stellt Intels QM57 Chipsatz der vorwiegend in professionellen Geräten zum Einsatz kommt und somit im W701 gut aufgehoben ist. Hier können bis zu 16 GB DDR3 RAM in vier Steckplätzen genutzt werden. Unser Testmodell ist mit einem 2 GB Modul bestückt, dessen Steckplatz, und ein weiterer, sich unter der Tastatur befindet. Wie man diesen, und auch viele andere Komponenten, fachgerecht erreichen kann wird auf der Lenovo-Support-Seite bebildert und ausführlich dargestellt. Auch nicht ganz unwichtig ist die Reihenfolge der Bestückung, die ebenfalls entsprechend erklärt wird. Besser erreichbar sind die am Unterboden integrierten Steckplätze, die wie gewohnt per Abdeckung zugänglich sind.

 

 

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