Test: Apple MacBook Pro 15
Apple ( Akku Apple)ist bei vielen Anwendern Kult. Beim Notebookkauf stellt sich deshalb für unbedarfte Nutzer oft die schwierige Frage: Windows-PC oder Mac? Um den Unentschlossenen die Entscheidung etwas zu erleichtern hat Apple die MacBook Pros geupdates und bietet sie jetzt auch mit Intels aktuellen Core i-Prozessoren an. Mal sehen, ob der Kult um das MacBook Pro gerechtfertigt ist.Akku Apple G4 17inch
Schlicht, designstark und mit dem angebissenen Apfellogo präsentiert sich das MacBook Pro. Im Vergleich zum Vorgänger bleibt das Gehäuse unverändert. Das ist aber kein Nachteil: Weil es recht schlicht ist, ist das MacBook Pro auch recht zeitlos. Mit 2,54 Kilo ist das MacBook zudem sehr leicht für ein 15,4 Zoll-Gerät.Apple A1039
Das sogenannte Unibody-Gehäuse ist aus einem einzigen Aluminiumblock gefräst und bietet dadurch beinahe keine sichtbaren Materialübergänge. Der Unterboden lässt sich nur komplett abnehmen und fügt sich mit einer leichten Kante in das Gehäuse ein. Auch der Displaydeckel ist aus Aluminium. Wo er mit dem Glas (Apple A1057) des Displays zusammenstößt, ist der Übergang durch einen kleinen Gummiwulst verdeckt. Der dient gleichzeitig im geschlossenen Zustand als Abstandhalter zwischen Bildschirm und Tastatur.
Kaum verwinden lässt sich das Display, allerdings kann Druck von hinten schon auf dem Bildschirm sichtbar werden. Die Tastatur sitzt sehr, sehr fest im Gehäuse und lässt sich an keiner Stelle durchbiegen. Handballenauflage und Unterseite geben ebenfalls nicht nach.Apple M8983
Sogar das weiße Netzteil und der magnetisch einrastende Stecker sind ein Designerstück. Alles in allem ist das Design des MacBook Pro edel und sehr stabil. Lediglich die schwarze Tastatur wirkt ein bisschen wie ein Fremdkörper in dem silbernen Gehäuse. Auch die scharfe Voderkante könnte dem Nutzer Probleme bereiten, dann nämlich, wenn die Handflächen auf der Kante aufliegen(Apple M9326).
Schon seit einigen Jahren verwendet Apple die selbe Hardware, wie sie auch die meisten Windows-PCs integriert haben. So ist ein Core i7-Prozessor mit zwei Rechenkernen im Apple MacBook Pro verbaut, ebenso wie eine Grafikkarte von NVidia. Zudem ist ein Intel-Grafikchip integriert, der weniger leistet, aber auch weniger Strom verbraucht. Auf ihn schaltet das System automatisch, wenn man in den Akkubetrieb wechselt. Möchte man auch im Akkubetrieb mehr Leistung, kann man diese Option natürlich deaktivieren.(Apple A1012)
4 GB Arbeitsspeicher sollten für die meisten Anwendungen locker ausreichen und auf der 500 GB großen Festplatte kann der Nutzer seine Daten speichern. Ein DVD-Brenner ist ebenso an Bord, wie eine Webcam. Hauptsächlich auf der linken Seite konzentrieren sich die Anschlüsse beim MacBook Pro. An der Vorderseite befindet sich lediglich eine kleine Status-LED und ein Infrarotempfänger, rechts liegen ein Anschluss für ein Notebookschloss und der DVD-Brenner. Da der Bildschirm im geöffenten Zustand über die Rückseite klappt, finden sich dort keine Anschlüsse.(Apple M609)
Links von vorne nach hinten liegen ein Knopf, mit dem man die Akkuleistung anzeigen lassen kann und dementsprechende LEDs. Im hinteren Bereich befinden sich ein Audioausgang und -eingang, ein Kartenleser, der aber nur SD-Karten und Multimediacards versteht und dahinter zwei USB 2.0-Ports. Es folgt ein Mini Display-Port, über den man einen externen Monitor anschließen kann. Dazu muss man sich aber in den allermeisten Fällen noch einen Adapter von Apple besorgen. Dahinter sitzen noch der Netzwerkanschluss und der "MacSafe" genannte Stromanschluss.Apple M8244
Unter der Haube finden sich WLAN und Bluetooth. Die Bluetooth-Verbindung ist auf dem neuesten Stand, das WLAN funkt allerdings nicht nach dem neuesten Standard 802.11n, die Geschwindigkeit reicht für aktuelle DSL-Leitungen aber locker ausApple M8511
Insgesamt ist die Anschlussausstattung etwas knapp bemessen und nur an einem Ort konzentriert, was ebenfalls zu Problemen führen kann. Zudem sollte man sich im Klaren sein, dass man, möchte man einen externen Monitor anschließen, einen Adapter oder gleich einen Monitor von Apple kaufen muss. Die meisten anderen Monitore kann man an den Mini Display-Port nicht anschließenApple A1008.